Jeden Donnerstag fährt unsere Reha-Trainerin Anne Thiery in ein Wohnheim für Suchtkranke und in ein Seniorenheim. In beiden Heimen macht Sie Rehasport mit den jeweiligen Gruppen, um Symptome zu lindern und die soziale Teilhabe zu unterstützen.

In beiden Heimen leben Menschen, die durch verschiedenste Einschränkungen auf Hilfe im Alltag angewiesen sind. Der Rehasport bietet als Gruppensport jedoch nicht nur physische Hilfe und Entlastung, sondern vermittelt den Teilnehmern auch ein Gemeinschaftsgefühl. Die soziale Interaktion trägt zur Erhaltung kognitiver Fähigkeiten bei und fördert das psychische Wohlbefinden der Heimbewohner.

    Trainingsschwerpunkte

  • Im Wohnheim für Suchtkranke konzentrieren wir das Training vor allem auf Koordinationstraining und die Wiederherstellung, den Erhalt oder die Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten durch Bewegung. Da viele der Heimbewohner auf Grund ihrer Suchterkrankung auch unter Gleichgewichtsstörungen leiden, dient das Training zudem der Linderung typischer Symptome sowie der Sturzprophylaxe.
  • Im Seniorenheim stehen die Mobilisation und Koordination der Teilnehmer im Mittelpunkt des Trainings. Spielerische Bewegungen vermitteln wir nicht nur Spaß, sie sind für die Bewohner v. a. auch im Alltag anwendbar. So trägt das Training im Seniorenheim dazu bei, die Selbstständigkeit und die Bewegungsfähigkeit zu erhalten und das Zurechtfinden im Alltag zu erleichtern.

    Vorteile für die Teilnehmenden

  • Soziale Teilhabe
  • Erhalt, Verbesserung oder Wiederherstellung kognitiver Fähigkeiten
  • Transfer in den Alltag mit Hilfe spielerischer Trainingsinhalte
  • Mehr Selbstständigkeit im Alltag